Seeufer, Arkaden und verwinkelte Gassen

Die Häuserfront am Wasser mit ihren Arkaden gehört zu den auffälligsten Merkmalen von Morcote. Direkt dahinter beginnt der historische Dorfkern mit gepflästerten, verwinkelten Gassen.

Gerade dieser Wechsel macht Morcote interessant: unten das ruhige Seeufer, wenige Schritte später ein enger Dorfkern, der seine mittelalterliche Struktur bis heute erkennen lässt.

Rund 400 Stufen bis Santa Maria del Sasso

Vom Dorfkern führt ein Kreuzweg über rund 400 Stufen hinauf zur Wallfahrtskirche Santa Maria del Sasso. Oben liegen Kirche, Taufkapelle und Friedhof deutlich über dem Seeufer.

Wer den Aufstieg einplant, sollte dafür Zeit und passende Schuhe mitbringen. Der Weg ist kein langer Bergmarsch, aber eben auch nicht nur ein flacher Spaziergang durch den Ort.

Parco Scherrer: subtropischer Garten mit Geschichte

Der öffentlich zugängliche Parco Scherrer wurde vom St. Galler Textilhändler Hermann Arthur Scherrer angelegt. In der Pflanzensammlung wachsen unter anderem Palmen, Kamelien, Zypressen und Bambus.

Damit bietet Morcote neben Dorf und Kirche noch einen dritten, ganz anderen Programmpunkt – besonders passend, wenn der Tag nicht nur aus Wandern bestehen soll.

Wanderidee: über den San Salvatore nach Morcote

Tour

ViaGottardo: Paradiso – Morcote

Wandern · 12 km · ca. 4 h 25 Min.

Die Etappe steigt von Paradiso zum San Salvatore auf und führt danach über den bewaldeten Rücken nach Morcote. Sie umfasst 820 Höhenmeter Aufstieg und 840 Höhenmeter Abstieg.

Offizielle Routendetails ↗
Alternative

San Salvatore mit Standseilbahn

Wer den Hausberg von Lugano ohne den vollständigen Aufstieg erleben möchte, kann die Standseilbahn nutzen. Laut OpenData dauert die Fahrt rund 12 Minuten bis hinauf auf 913 Meter.

Bei Wanderungen vor dem Start immer aktuelle Wegzustände, Wetter und allfällige Umleitungen prüfen.